Dass die Armut weiblich ist, ist noch ein geflügeltes Wort der Frauenbewegung und hat sich bei heute nicht wesentlich verändert bzw. gebessert, im Gegenteil.
Auf dieser Seite wollen wir Ihnen verschiedenen Informationen rund ums Geld, Zuschüsse oder Hilfe zur Verfügung stellen. Sollte Ihnen auffallen, dass hier eine wesentliche Information fehlt, sind wir dankbar für Rückmeldungen unter frauenbuero@langen.de
Gender in der Finanz- und Wirtschaftskrise
Beschäftigungsrelevante Aspekte in den Konjunkturpaketen für Frauen und Männer untersucht die Studie von Gabriele Schafmbach für die Hans-Böckler-Stiftung
www.genderworks.de/genderservice/
Schulden
Die Bundesregierung bietet einen Online-Ratgeber zum Thema Schulden vermeiden.
In Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. hat das Bundesfamilienministerium einen Online-Ratgeber erarbeitet, der bei den ersten wichtigen Schritten aus der Schuldenspirale unterstützt.
Der Ratgeber besteht aus zwei Teilen, einem Informations- und einem Ratgeberteil. Im Informationsteil werden systematisch die Regelungen rund um das Thema Entschuldung beantwortet. "Schulden abbauen - Schulden vermeiden",
Schulden abbauen - Schulden vermeiden
Online-Schuldenratgeber
Equal Pay Day
Auch 2011 verdienen Frauen in Deutschland noch immer 23% weniger als Münner. Der "Gender Pay Gap", in Europa liegt bei 17%. Deutschland bildet somit eines der Schlusslichter in der Europäischen Union. Siehe auch Aktionen zum Equal Pay Day unter www.equalpayday.de
Die Linguistin und Autorin Luise Pusch hat eine unterhaltsame Glosse zu diesem Thema verfasst.
Unterhaltsvorschuss
Zwei Drittel aller geschiedenen Väter zahlen ihren Kindern und der Ex-Frau nicht den Unterhalt, der ihnen zustünde. Wie viele von ihnen sich vorsätzlich drücken, ist umstritten.
Einige Untersuchungen gehen davon aus, dass jeder dritte Geschiedene sich seinen Unterhaltspflichten zu entziehen sucht - ein Delikt, das mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden kann.
Für die säumigen Väter (es gibt vereinzelt auch säumige Mütter) müssen die Kommunen in Vorlage gehen. Bundesweit kostet das die Städte und Gemeinden mehr als 800 Millionen Euro im Jahr.
Der Unterhaltsvorschuss ist allerdings nur ein befristeter Notnagel vor völliger Verarmung: bis zu 72 Monate oder dem 12. Lebensjahr des Kindes zahlbar:
Broschüre Unterhaltsvorschuss
Kindergeld-Angelegenheiten:
Familienkasse
Oskar von Miller Str. 3-17
60314 Frankfurt/M.
Tel. 069 2171, -2608, -2369
Servicenummer 0180 1546 337
Familienkasse-Frankfurt@arbeitsagentur.de
| Neuer Leitfaden für Sozialhilfe |
Verein Tacheles klärt über Sozialhilfe auf: Informationen zu Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe verständlich und von A - Z erklärt enthält der Leitfaden ALG II/Sozialhilfe, der jetzt in Neuauflage herausgekommen ist. Er kostet zehn Euro inklusive Versand und kann béi der agtuwas@web.de oder bei DVS, Schumannstraße 51, 60325 Frankfurt bestellt werden.
Wer sich persönlich beraten lassen will, kann dies donnerstags zwischen 9 und 11 Uhr im AWO-Pavillon an der Eichwaldstraße 71 (Tel. nur Do 069 499551) tun und montags von 17 bis 19 Uhr an der Fachhochschule, Gleimstraße 3, Gebäude 2, Raum 138. Dort beraten Mitglieder der AG TU WAS der Fachhochschule. Sie sind montags auch unter der Telefonnr. 069 15332829 zu erreichen.