Gewalt gegen Frauen

"Wir helfen Frauen"

lautet der Slogan der Frauenberatungsstelle des Vereins Frauen helfen Frauen Kreis Offenbach. Der Verein betreibt das einzige Frauenhaus im Kreis, weitere Infos hierzu unter www.frauenhelfenfrauen-kreisof.de.

 

Der Notruf für mißhandelte Frauen ist erreichbar unter:

 

Frauenberatungsstelle

Notruf für mißhandelte Frauen

Hochstädter Str. 1

63110 Rodgau

Tel. 06106 3111

E-Mail: beratungsstelle@frauenhelfenfrauen-kreisof.de

 

Die Frauenberatungsstelle des Vereins bietet auch im Langener ZenJA Beratung an. Das Angebot umfasst die Unterstützung von Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, richtet sich aber ebenso an alle Frauen, die unter Problemen leiden, die sich aus frauenspezifischen Lebenslagen ergeben. Dazu gehören ganz besonders Trennung und Scheidung.

 

Ansprechpartnerin ist Heike Schlott

Beratung: Dienstag 9:00 bis 14:00 Uhr

Zimmerstr. 3

Tel. 469 32 02

E-Mail: langen@frauenhelfenfrauen-kreisof.de

 

 

Hinter deutschen Wänden - Kinospot und Kampagne

 

Eine Kampagne der Berliner Senatsverwaltung gegen häusliche Gewalt kann aktuell eingesehen werden unter

 

www.hinter-deutschen-waenden.de

 

MIGG Medizinische Intervention gegen Gewalt an Frauen - Modellprojekt

 

www.migg-frauen.de

www.frauennotruf-frankfurt.de


Selbstverteidigung

Frauen Offensiv e. V. , Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen in Darmstadt. Schnupperkurse, Kurse für Mütter und Töchter, WenDo-Wochenenden sowie wöchentliche WenDo-Kurse für Mädchen und Frauen (mit und ohne WenDo-Kenntnisse), Wochenendkurse, Ferienangebote.

Angebote und Programm auf der Internetseite www.wendo-frauenoffensiv.de erhältlich.

 

Broschüre "Gewalt im Namen der Ehre"

Leitfaden des Landes Hessen: Netzwerk-gegen-Gewalt

 

Stalking

"Stalking" bezeichnet das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen einer Person, so dass deren Sicherheit bedroht und ihre Lebensgestaltung schwer wiegend beieinträchtigt werden. Seit 2007 ist der § 238 Strafgesetzbuch "Nachstellung" in Kraft getreten. Er stellt Stalking unter Strafe und verbessert damit den Schutz der Stalking-Opfer...

siehe weiter unter: www.polizei-beratung.de

 

Weitere Links

 

www.frauen-gegen-gewalt.de

www.no-stalking.de

www.liebeswahn.de

www.stalkingforschung.de

www.stopptdiemobber.h-da.de

 

 

Online-Gewaltberatung für Männer (Täter)

www.4uman.info/

 

Kampagne des Europarates "Stop Domestic Violence"

Europarat Kampagne "Stop Domestic Violence" 

 

Studie "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen" bietet neue Erkenntnisse

 

Die Opfer:

 

Frauen werden keineswegs nur in sozialen Brennpunkten von ihrem männlichen Partner geschlagen, vergewaltigt, beschimpft oder gedemütigt. Auch in mittleren und hohen Bildungs- und Sozialschichten werden sie in einem viel höheren Maß Opfer von Gewalt, als dies bislang bekannt war. Für die Studie "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen" wurden die Fälle von 2.143 Frauen untersucht, die mindestens einen körperlichen und/oder sexuellen Übergriff durch einen männlichen Partner erlebt haben. Mehr als ein Drittel dieser Frauen wurde dabei sogar sehr schwer bis lebensbedrohlich misshandelt (Verprügeln, Zusammenschlagen, Würgen, Verbrühen, Bedrohung oder Verletzung mit einer Waffe, Vergewaltigung).

 

Die Studie kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

  • Trennung oder Scheidung erhöhen deutlich die Gefahr für die Frau, Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch den Partner zu werden. Frauen in dieser Situation benötigen daher gezielte Unterstützung.
  • Die Androhung von Gewalt durch den Mann ist ernst zu nehmen, da die Drohung sehr häufig in die Tat umgesetzt wird.
  • In fast zwei Dritteln der Fälle ist schwerste Gewalt gegen Frauen mit einem erhöhten Alkoholkonsum des Täters verbunden. Bei einem Drittel spielt Alkohol dagegen keine Rolle.
  • Frauen unter 35 Jahren werden häufiger und stärker misshandelt, wenn beide Partner in einer schwierigen sozialen Lage sind, weil beide entweder aber kein Einkommen, keine reguläre Erwerbsarbeit oder über keine Schul- und Berufsausbildung verfügen.
  • Frauen über 45 Jahre sind vor allem dann von Gewalt betroffen, wenn sie über eine höhere Bildung verfügen oder wenn sie bei Bildung, Beruf und Einkommen dem Partner gleichwertig oder überlegen sind und damit traditionelle Geschlechterrollen in Frage stellen.

Fast 70 Prozent der Frauen, die von schweren körperlichen, psychischen und sexuellen Misshandlungen betroffen sind, beziehen ein eigenes Einkommen, gut ein Drittel verfügen sogar über mittlere bis hohe Einkommen. Mehr als 60 Prozent der betroffenen Frauen haben zudem einen mittleren oder hohen Schulabschluss und einen qualifizierten Beruf. 38 Prozent der misshandelten Frauen verfügen über die höchsten Bildungs- und Ausbildungsabschlüsse (Abitur/Fachabitur oder Fach-/Hochschulabschluss oder Meister/Fachschulabschluss).


Die Täter

 

Ganz ähnlich sind die Ergebnisse auf Seiten der Täter. Nur drei Prozent der Männer, die ihre Frau schwer misshandeln, haben weder einen Schul-, noch Ausbildungsabschluss. 52 Prozent der Täter verfügen über niedrige und mittlere Abschlüsse und 37 Prozent über die höchsten Bildungs- und Ausbildungsgrade.
Männer, die in ihrer aktuellen Beziehung schwere körperliche, sexuelle und psychische Gewalt ausüben, sind zudem mehrheitlich berufstätig und nicht von Sozialleistungen abhängig. Rund zwei Drittel von ihnen leben mit ihren Partnerinnen in Haushalten mit mittlerem oder gehobenem Einkommen.

 

Darüber hinaus hat die große Mehrheit der Männer und Frauen in Gewaltbeziehungen keinen Migrationshintergrund. Gewalt, auch schwere Gewalt in Paarbeziehungen ist, wie die Untersuchung zeigt, nicht ein Problem sozialer Randgruppen, sondern findet bislang weitgehend unbemerkt in der Mitte der Gesellschaft statt.

Die Untersuchung "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen" basiert auf der repräsentativen Studie "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland", die 2004 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Für die Studie waren mehr als 10.000 Frauen befragt worden. Diese umfangreichen Daten wurden für die nun vorliegende Untersuchung "Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen" neu ausgewertet, um genauere Aussagen über Ausmaß, Schwere und Kontext von Gewalt gegen Frauen zu ermöglichen.

 

Links:


Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen

 

Quelle:Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.bund.de
Internet: http://www.bmfsfj.de

 

Handreichung Zwangsverheiratung 

 

Zwangsverheiratung bekämpfen – Betroffene wirksam schützen.
Die Broschüre ist hier herunterzuladen oder auf den Seiten von Terre des Femmes unter Zwangsheiratsinternetportal zu finden. 

 

Kampagne KEIN SCHNITT INS LEBEN!

 

Am 6. Februar war Internationaler Tag "Null Toleranz gegenüber
Genitalverstümmelung!"


Genitalverstümmelung ist traditionell in 28 afrikanischen Ländern und im Süden der arabischen Halbinsel verbreitet, macht aber auch vor Deutschland nicht halt. 150 Millionen Mädchen und Frauen sind weltweit betroffen. Helfen Sie uns, auf diese schwere Menschenrechtsverletzung aufmerksam zu machen! Gehen Sie auf www.youtube.com/watch?v=LQOuQj923fM und verbreiten Sie den neuen TERRE DES FEMMES-Clip! Verschicken Sie den Link an FreundInnen und Bekannte oder verlinken Sie Ihre Website mit dem Clip!

 

Unterstützen Sie unsere aktuelle Kampagne KEIN SCHNITT INS LEBEN! und helfen Sie uns, Mädchen zu schützen!

 

Mehr Infos zur Kampagne und zum 6. Februar unter www.frauenrechte.de

 

Homepage der Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen zum Thema Gewalt gegen Frauen http://www2.ohchr.org/english/issues/women/rapporteur/ 

 

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