Karriere bleibt Männersache
Die Karrierechancen von Akademikerinnen entscheiden sich oft schon bei der Wahl des Studienfachs. Noch immer studieren Frauen meist typische "Frauenfächer". So sind sieben von zehn Studierenden der Sprach- und Kulturwissenschaften Frauen. Typische "Frauenfächer" bringen aber im Job weniger Einkommen und Status. Zudem arbeiten Frauen direkt nach dem Studium eher im öffentlichen Dienst, Männer dagegen meist in der Privatwirtschaft, wo es bessere Karriere- und Verdienstmöglichkeiten gibt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Wissenschaftszentrujs Berlin für Sozialforschung (WZB). So werden Frauen seltener von Arbeitgebern in der Privatwirtschaft angestellt, und selbst kinderlose Frauen vermeiden riskantere Karrierepfade in der Privatwirtschaft - beides aufgrund der noch verbreiteten Vorstellung, Frauen seien für die Familie zuständig: Kurzfassung der Studie in den WZB-Mitteilungen
"Frei und unglücklich": Artikel aus der FAZ über jüngste Untersuchungen zur Befindlichkeit der Frauen der Nation...FAZ-Artikel
Terre des Femmes Unterschriftenaktion gegen Genitalverstümmelung
Die Unterschriftenaktion von Terre des Femmes setzt sich für eine bessere medizinische Versorgung von Frauen nach Genitalverstümmelung ein. Konkret heißt es: dass die Folgen weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland in den medizinischen Diagnoseschlüssel aufgenommen werden und dass die Krankenkasse medizinische Behandlungen und umfassende Beratungsgespräche für betroffene Frauen übernehmen. Die Aktion, die bis November 2010 läuft, ist unter http://www.frauenrechte.de/tdf/index.php zu finden.